Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Der Achtstundentag

Veröffentlicht am 14.11.2019

Acht Stunden Arbeit, acht Stunden Freizeit, acht Stunden Schlaf - das war also die 1817 zur Dreiteilung des Tages formulierte Maxime von Robert Owen. Owen war Fabrikleiter und mit seiner früh-sozialistischen Einstellung gilt er als Begründer des Genossenschaftswesens.

Die Durchsetzung des Achtstundentags ließ aber noch einige Jahrzehnte auf sich warten. Erst 1856 erkämpften sich Arbeiter in Melbourne das Recht, 'nur' acht Stunden am Tag arbeiten zu müssen (ohne Abzüge). In Deutschland wurde der Achtstundentag erstmals 1866 von Marx und Engels gefordert, jedoch nicht umgesetzt. Erst 1884 führte die Degussa den Achtstundentag ein, und es  wurde sogar 1918 bis er schließlich auch in Deutschland gesetzlich festgeschrieben wurde - was er übrigens bis heute ist! Also Glückwunsch zu 200 Jahren der Idee und zu 100 Jahren der gesetzlichen Verankerung in Deutschland.

Der aufkommende Neoliberalismus der letzten Jahre nimmt den Achtstundentag nun zunehmend in die Zange und fordert wieder längere Arbeitszeiten.

Es gilt also gerade jetzt der so bedeutsamen Errungenschaft des Achtstundentages zu gedenken. Und genau das möchte ich mit dreizeit erreichen: ein Symbol für den Achtstundentag zu schaffen!

Gerne teilen...